Meningitis: Cryptokokkus sorgte für unklaren Liquorbefund

Autor: Maria Fett

Cryptokokkus neoformans kann vor allem immunkomprimierten Patienten gefährlich werden. © iStock/Dr_Microbe

In der Regel gibt die Liquoruntersuchung Aufschluss darüber, ob eine bakterielle oder eher eine virale Meningitis vorliegt. Im folgenden Fall kamen die Ärzte erst durch eine Multiplex-PCR auf die richtige Erreger-Spur.

Seit zwei Tagen gehe er zunehmend unsicher, berichtet ein 48-jähriger Mann in der Notaufnahme. Zudem leide er schon fünf Tage lang unter Kopf- und Gliederschmerzen und er fühle sich allgemein unwohl. Von Beruf sei er Organisator von Kreuzfahrten, zuletzt habe er ein halbes Jahr in München gelebt. Die behandelnden Ärzte stellen bei dem Patienten eine erhöhte Körpertemperatur (38,2 °C), ein zerebelläres Syndrom sowie einen endgradigen Meningismus fest und vermuten eine Meningitis.

Ob eine bakterielle oder virale Infektion vorliegt, lässt sich anhand der Leitsymptome nicht differenzieren, sagte Professor Dr. Matthias Klein­ vom Universitätsklinikum der LMU München. Kopfschmerzen, Fieber,...

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