Migräneprophylaxe erlebt ein Comeback!

Autor: Dr. Carola Gessner

Vor lauter Freude, mit den Triptanen endlich eine zuverlässige Akuttherapie zur Hand zu haben, ließen viele Ärzte die Migräneprophylaxe links liegen. Jetzt erlebt diese eine Renaissance.

Die nichtmedikamentöse Prophylaxe macht sich zum Ziel, Triggerfaktoren der Migräne auszuschalten. Ein Bestandteil: Entspannungsverfahren wie die progressive Muskelrelaxation nach Jacobson. Ein weiterer Lerninhalt für Betroffene heißt Rhythmisieren des Tagesablaufs: Stabile BZ-Spiegel durch regelmäßige Nahrungszufuhr und genug Schlaf im festen Tag-Nacht-Rhythmus senken die Frequenz von Migräneattacken ebenso effektiv wie das Betreiben von Ausdauersport. All diese Maßnahmen fordern aber vom Patienten Mitarbeit und Disziplin. Viele bevorzugen es, die Migräne im Anflug mit einem Medikament wegzufegen, „die Bequemlichkeit siegt über die Vernunft“, wie es Professor Dr. Hartmut Göbel von der...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.