Mindestens drei Stunden täglich arbeiten

Autor: Cornelia Kolbeck, Foto: C. Kolbeck

Gelegentlich schreiben Hausärzte erkrankte Jobsuchende wiederholt oder auch dauerhaft arbeitsunfähig. Für die Betroffenen ist das nicht in jedem Fall hilfreich. Dass es auch anders geht, wissen offenbar viele Mediziner nicht.

Bernd Schulz ist Leiter des Jobcenters Oberhavel. Er kennt die Situation nur allzu gut. Rund 6000 Arbeitslose, die sog. Hartz-IV-Hilfen erhalten, betreut sein Amt derzeit. Die Hälfte davon ist jünger als 50 Jahre.

„Fördern und Fordern“ heißt es im Sozialgesetzbuch II, doch mit den Betroffenen ist schwer zu arbeiten, wenn ihnen der Hausarzt eine andauernde Arbeitsunfähigkeit bescheinigt. „Erwerbsfähigkeit ist klar definiert in § 8 SGB II mit mindestens drei Stunden täglich“, so Schulz.

"Drei Stunden" für den Wiedereinstieg ins Berufsleben 

Die Krux sind die mindes­tens drei Stunden, die – nicht für jeden Kranken, aber doch für einige – entscheidend sein können für einen Wiedereinstieg ins...

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