Mit 10 Euro im Rückstand? Raus aus HzV-Vertrag!

Autor: KS

Die AOK Bayern fordert vom Bayerischen Hausärzteverband 33 Millionen Euro Überzahlung zurück. Sie hatte diesen Betrag im ersten Quartal 2009, als die Hausärzte enorme Verluste durch die bundesweite Honorarreform befürchteten, als Vorleistung gezahlt, um die Existenz der Hausarztpraxen zu sichern. Mit dem AOK-Hausärztevertrag hat die Sache nichts zu tun.

Zum Glück hat sich die Angst der Hausärzte in dieser Tragweite als unberechtigt erwiesen. Laut KVB-Angaben hat ihre Fachgruppe im ersten Quartal 2009 ein Plus von 2,9 % erzielt. Deswegen fordert die AOK das Geld wieder zurück, wie es auch damals vertraglich vereinbart worden ist. BHÄV-Vorsitzender Dr. Wolfgang Hoppenthaller hält die Rückforderung der AOK für korrekt, auch wenn er Zweifel an dem Plus von 2,9 % hegt. Die KVB habe diesen Zuwachs nicht belegen können, wendet er ein. Bei den Hausärzten sei ein Plus in dieser Höhe jedenfalls nicht angekommen.

Rückzahlung schon in trockenen Tüchern

Dennoch: Die 33 Millionen werden der Kasse zurückgezahlt. Eine erste Tranche – ein Drittel – sei...

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