Mit Alkoholabhängigen Gespräche über die Sucht führen

Gesundheitspolitik Autor: Cornelia Kolbeck

Thinkstock

Für Hausärzte ist es oft schwierig, mit alkoholabhängigen Patienten über ihre Sucht ins Gespräch zu kommen, berichtete Ulrich Weigeldt, Vorsitzender des Deutschen Hausärzteverbandes.

70 % der Alkoholkranken gehen mindestens einmal pro Jahr zu einem Hausarzt, die Sucht steht aber dabei selten im Mittelpunkt, so Weigeldt weiter.

Dabei gibt es durchaus Anzeichen, die es dem Arzt ermöglichen, mit dem Patienten über eine mögliche Sucht ins Gespräch zu kommen – von auffälligen Laborwerten und Hautveränderungen bis zum eindeutigen Geruch. Alkoholismus wird vom Patienten bagatellisiert, negiert, die Sorge vor Verlust von Arbeitsplatz und Führerschein ist groß.

"Ein Vorgehen nach Schema F gibt es deshalb nicht", sagte Weigeldt zum therapeutischen Einstieg. Auch starker Druck helfe nicht, da wi­chen Patienten nur aus: "Da sind sie weg und kommen nie wieder." Der Hausarzt weiß,...

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