Mit BNP die Dyspnoe zuordnen

Autor: vh

Präsentiert sich ihr Patient mit akuter Atemnot in der Praxis, stellt sich die Frage, ob das Herz oder die Lunge dahinterstecken. Mit einem schnellen und einfachen Bluttest scheint sich eine akkurate Unterscheidung bewerkstelligen zu lassen.

Um die Herzinsuffizienz schnell und einfach zu identifizieren, hat sich die Messung des BNP (Brain natriuretic Peptide) bereits etabliert. Gibt es aber eine ebenso einfach erfassbare Grenze, um eine von der Lunge verursachte akute Dyspnoe von einer CHF zu unterscheiden? Wie Forscher um Dr. Brett Berman vom Veterans Affairs Medical Center and University of California in San Diego herausfanden, ist das möglich.

Sie untersuchten das BNP bei 36 Patienten mit ARDS (Adult Respiratory Distress Syndrome) und bei 42 Patienten mit Herzinsuffizienz. Die Herzinsuffizienz liess den BNP-Spiegel durchschnittlich auf 772 pg/ml ansteigen, wohingegen die lungenbedingte Atemnot einen BNP-Spiegel von...

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