Mit Hormonen gegen das Metabolische Syndrom?

Autor: bg

Patienten mit Metabolischem Syndrom haben ein dreifach erhöhtes KHK-Risiko. Zwar tritt das Metabolische Syndrom häufiger bei Männern auf. Doch in den Jahren nach den Wechseljahren holen die Frauen die Männer locker ein. "Das ist auch ein Hinweis darauf, dass der Verlust weiblicher Geschlechtshormone in den Wechseljahren diese Entwicklung fördert", erklärt Professor Dr. Joseph Neulen, Aachen. Kann eine Hormontherapie das Risiko eines Metabolischen Syndroms mildern?

Mit dem Erlöschen der Ovarialfunktion und dem Ausfall der Östradiolproduktion kommt es auch zum relativen Überwiegen der freien Androgene bei parallelem SHBG-Abfall. Die Folge: eine relative Hyperandrogenämie, die eine Zunahme des abdominal-viszeralen Fettgewebes verursacht - "mit erheblichen metabolischen Auswirkungen", betont Prof. Neulen von der Klinik für Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin der RWTH Aachen bei einem Symposium des Unternehmens Solvay im Rahmen des FBA-Kongresses.

Brustkrebsrisiko steigt bei "Apfelform"

Bei einer entsprechenden Erhöhung der "Waist-to-Hip-Ratio" steigt auch das Brustkrebs-Risiko signifikant an. "Das Risiko ist höher als unter einer...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.