Mit Östrogen gegen Alzheimer?

Autor: gb

Eine Arbeitsgruppe am Max-Planck-Institut für

 

Psychiatrie in München konnte zeigen: Östrogen besitzt eine antioxidative und neuroprotektive Aktivität. Das Sexualhormon kann die Bildung des Alzheimer-Amyloid-b-Proteins verhindern - völlig unabhängig von der Aktivierung von Östrogenrezeptoren. Somit schützt Östrogen auch Nervenzellen, die keine

 

Östrogenrezeptoren haben. Und: Das Forscherteam entwickelte ein "Designer-Östrogen".

Die Alzheimer-Krankheit ist eine unheilbare Neurodegeneration und zahlenmäßig die häufigste Form der Altersdemenz. Davon betroffen sind mehr Frauen als Männer. Als Ursache für dieses Phänomen wird vermutet, dass Frauen durch den in der Menopause stark sinkenden Östrogenspiegel anfälliger für die Entwicklung der Alzheimer-Krankheit sind. Nachdem es eine kausale Therapie der Erkrankung bislang nicht gibt, gilt vor allem der Prävention das große Augenmerk.

In den Lehrbüchern zur endokrinologischen Gynäkologie werden die natürlich vorkommenden Östrogene 17β-Östradiol, Östron und Östriol als "Hormone der Brunst" beschrieben. Dabei interessiert vor allem die Wirkung auf die Follikulogenese, die...

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