Mit Ponseti an den Klumpfuß!

Autor: Dr. Anja Braunwarth Foto: thinkstock

Früher mussten Neugeborene mit einem Klumpfuß sechs bis acht Monate Gips tragen und dann noch eine große Op. über sich ergehen lassen. Seit einigen Jahren hat sich eine deutlich einfachere Behandlungsmethode etabliert.

Etwa ein bis zwei von 1000 Neugeborenen kommen mit einem Klumpfuß zur Welt, Jungen doppelt so häufig wie Mädchen. Als Ursachen werden genetische und Umwelteinflüsse vermutet. Aber auch manche Systemerkrankungen wie die Arthrogryposis können mit der Deformität einhergehen, berichtete Dr. Silvia Schröder von der Kinderorthopädie der Universitätsklinik Aachen.

Jede Woche bekommt das Kind einen neuen Korrekturgips

Früher bedeutete ein Klumpfuß: sechs bis acht Monate Gips und anschließend ein peritalares Release, bei dem operativ alle Kapselstrukturen um den Talus herum gelöst werden. Trotz der aufwendigen Therapie blieben die Langzeitergebnisse oft enttäuschend, es drohten Narben und...

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