Mit Schnelllabor Antibiotika sparen

Autor: ara

Den massvollen und gezielten Umgang mit Antibiotika mahnen Experten immer wieder an - nur so können der Resistenzentwicklung Einhalt geboten werden. Leichter gesagt als getan, denn oft muss die Therapie so schnell beginnen, dass kaum Zeit bleibt zu prüfen, um welche Mikrobe es sich handelt und worauf sie anspricht. Schottische Kollegen lösen das Problem elegant: mit einem Schnelllabor, das innerhalb von 24 Stunden die wichtigsten Keime identifiziert.

ABLE (englisch: "fähig") nennen die Hausärzte in der Gegend um Aberdeen den Laborservice; das steht für "accelerated bacteriological laboratory examination. Zweimal am Tag werden Proben bei den Ärzten eingesammelt und ins Labor geschafft; dort werden sie in Übernacht-Kulturen bebrütet und gleich auch einer Empfindlichkeitstestung unterzogen. Die Ergebnisse bekommt der Doktor per E-Mail oder Telefon.

Eine prima Sache, scheint es. Aber führt das wirklich dazu, dass Antibiotika vernünftiger und letztlich auch seltener eingesetzt werden? Das haben Dr. Fiona MacKenzie und Mitarbeiter von der Aberdeen Royal Infirmary untersucht. Sie nahmen sich die Verordnungsdaten von 1997 und 2001 vor - also...

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