Mit SCIT oder SLIT die allergische Rhinitis ausbremsen?

Autor: Birgit Maronde, Foto: thinkstock

Bei der spezifischen Immuntherapie hat die subkutane Variante nach wie vor die Nase vorn. Die sublinguale Immuntherapie kommt nicht über einen Marktanteil von 20 % hinaus. Zumindest für Gräserpollenallergiker könnte sie aber eine durchaus evidenzbasierte Alternative sein.

Die beste Hyposensibilisierung ist die, bei der der Patient nur ein Allergen bekommt, z.B. nur Frühblüher, für die untereinander eine Kreuzreaktivität von etwa 90 % besteht, oder nur Gräser (Kreuzreaktivität aller Gräser- und der Roggenpollen von 100 %). Dieses eine Allergen muss er in einer möglichst hohen Dosis erhalten. Stimmen Dosis und Zeit – die WHO empfiehlt für die subkutane spezifische Immuntherapie (SCIT) eine Dauer von drei bis fünf Jahren – ist die Therapie oft erfolgreich.

Allergenmischungen haben bei der SCIT ihre Tücken

Keinen Sinn macht es, mit Mischungen, z.B. 80 % Gräser und 20 % Birke zu therapieren. „In diesem Fall erhält der Patient Birke nur in homöopathischer...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.