Mit Strategie an die Borreliose-Therapie

Autor: Dr. Carola Gessner; Foto: thinkstock, Wolfgang Rueckl

Hat Ihr Patient mit den grippalen Symptomen, der sich vage an einen „Zeckenstich vor Kurzem“ erinnert, nun eine Borreliose oder nicht? Von der prophylaktischen Antibiotika-Therapie raten Experten ab - zu häufig sind die Nebenwirkungen. Wie gelingt die sichere Diagnose?

Wenn eine Frühinfektion besteht, die verdächtigte Zecke Ihrem Patienten also tatsächlich Borrelia burgdorferi verpasst hat, so bedarf es der zeitnahen antibiotischen Therapie. Denn während sich in diesem Stadium die Erreger noch effektiv eliminieren lassen, wird es sehr viel schwieriger, wenn sich die Spirochäten erst einmal in „immunologisch priviligierten Geweben“ wie Nervensystem oder Gelenken eingenistet haben: Die Behandlung neurologischer oder rheumatischer Beschwerden einer Spätinfektion kann erheblich Probleme bereiten, betonen Dr. Tobias Thuile von der Hautklinik am Lehrkrankenhaus der Universität Innsbruck in Bozen und Kollegen.

Antikörper-Reaktion erst zwei Wochen nach Biss

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