Monatsspritze gegen HIV: Virussuppression ähnlich wie bei täglichen Tabletten

Autor: Dr. Elke Ruchalla

Neun von zehn HIV-Patienten bevorzugten die intramuskuläre Gabe. Neun von zehn HIV-Patienten bevorzugten die intramuskuläre Gabe. © iStock/MicroStockHub

Eine HIV-Infektion lässt sich inzwischen meist gut in Schach halten. Doch der Zwang, regelmäßig Tabletten schlucken zu müssen, beeinträchtigt mitunter die Therapietreue. Hersteller arbeiten daher an länger wirksamen Medikamenten, die seltener verabreicht werden müssen. Nun gibt es erste Erfolge.

In einer Phase-3-Studie wurden 629 nicht vorbehandelte HIV-Patienten zunächst mit einer Standard- Dreifach-Induktion behandelt. Die Teilnehmer, die damit eine Virussuppression erreichten (HIV-RNA-Konzentration < 50 Kopien/ml), erhielten anschließend nach dem Zufallsprinzip entweder weiterhin diese Kombi oder wechselten auf Cabotegravir plus Rilpivirin, das die Forscher nach 4-wöchiger oraler Einnahme auf die einmal monatliche i.m.-Gabe umstellten.

Nach 48 Wochen war der Anteil derjenigen, bei denen die Viruslast über 50/ml gestiegen war, in beiden Therapiegruppen ähnlich (2,1 % vs. 2,5% unter Injektionen bzw. Tabletten). Und umgekehrt bestand bei ähnlich vielen Patienten eine anhaltende...

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