Monoklonaler Antikörper als Therapieoption beim Sézary-Syndrom?

Autor: Dr. Miriam Sonnet

Der Antikörper wurde in zehn verschiedenen Dosierungen getestet. Jede dieser Dosierungen wurde toleriert. © ustas – stock.adobe.com

Das Sézary-Syndrom ist eine seltene Form des kutanen T-Zell-Lymphoms, für das nur wenige Therapieoptionen bestehen. Mit einem neuen Antikörper wurden nun gute Ansprechraten erreicht – bei überschaubaren Nebenwirkungen.

Ein vielversprechender Angriffspunkt für die Behandlung des Sézary-Syndroms ist das Transmembranprotein KIR3DL2 (CD158k), das bei 85 % der Betroffenen exprimiert wird. IPH4102, ein humanisierter monoklonaler Antikörper, richtet sich gegen KIR3DL2 exprimierende Zellen und hat daher Therapiepotenzial bei T-Zell-Lymphomen (TCL). Die Autoren einer internationalen Studie testeten die Substanz nun zum ersten Mal bei Patienten mit refraktären oder rezidivierten TCL, u.a. solchen mit Sézary-Syndrom.

Die Phase-I-Studie fand an fünf Zentren statt und beinhaltete einen Dosiseskalations- sowie einen Kohortenexpansionsteil. 44 Patienten erhielten mindestens eine Dosis von IPH4102. 35 dieser Teilnehmer...

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