MRSA-Diagnostik: Kennen Sie die Tücken?

Autor: Dr. Carola Gessner

Schreckensbotschaften über resistente Krankheitserreger gehen immer wieder durch die Presse. Über den aktuellen Stand in Sachen MRSA & Co sowie gezielte Erreger-Diagnostik in der Praxis informierte ein Experte auf der „Medizin 2010“.

Bei etwa 10–20 % der Staph.-aureus-Isolate in Kliniken handelt es sich um Methicillin-resistente Staphylococcus aureus (MRSA), im ambulanten Bereich liegt die Rate vermutlich niedriger, erklärte Professor Dr. Andreas Essig vom Insti­tut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene der Universitätsklinik Ulm. Der Abszess- und Eiter-Erreger Staph. aureus besitzt eine Reihe von Toxinen und Virulenzfaktoren, wie Hyaluronidase, Hämolysine und – ganz wichtig – die Plasmakoagulase.

Nicht von MRSE ins Bockshorn jagen lassen


Koagulase-negative Keime wie S. epidermidis haben als Krankheitserreger nur selten Bedeutung. Lassen Sie sich deshalb nicht ins Bockshorn jagen, wenn aus einem Labor als Befund...

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