MRT kann eine Entscheidung zeigen, bevor man sie trifft

Autor: Michael Brendler

Im MRT ist ein Gedanke schlicht ein räumlich verteiltes neuronales Aktivitätsmuster. Eine spezielle Software erlaubt, dieses zu interpretieren. © iStock/JohnnyGreig

Anhand der Gehirnaktivität lassen sich Gedanken und Gefühle eines Menschen vorhersagen, zumindest in einzelnen Situationen. Von einem breiten Einsatz im klinischen Alltag ist die Technik jedoch entfernt. Das hat vor allem drei Gründe.

Durch die funktionelle Bildgebung können Forscher mit 70%iger Genauigkeit vorhersagen, ob eine Person zwei Zahlen entweder addieren oder subtrahieren wird – und das Sekunden bevor sie ihre Wahl getroffen hat, allein auf Basis ihrer Gehirnaktivität, berichtet Professor Dr. John-Dylan Haynes vom Bernstein Center for Computational Neuroscience der Berliner Charité. Ähnliche Erfolge konnten Wissenschaftler für Gedächtnis- und Trauminhalte, visuelle Wahrnehmung sowie Emotionen erzielen.

Möglich macht das die Kombination von funktioneller Magnet­resonanztomographie und einem eigens entwickelten Computeralgorithmus, der in den Aufnahmen sozusagen den unverwechselbaren „Abdruck“ eines Gedankens...

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