Mukoviszidose: Cave, Knochen in Gefahr!

Autor: Dr. Andrea Wülker Foto: thinkstock

Fast jeder vierte erwachsene Mukoviszidose-Patient hat eine Osteoporose, rund 40 % weisen eine Osteopenie auf. Schon bei Kindern mit relativ milder Erkrankung findet man oft „dünne“ Knochen.

Viele verschiedene Faktoren tragen dazu bei, dass Mukoviszidose-Patienten so häufig und Jahrzehnte früher als Menschen ohne diese Krankheit eine Osteopenie oder Osteoporose entwickeln.

So leidet die Mehrzahl der Betroffenen unter einer exokrinen Pankreasinsuffizienz. Sie erfordert die suffiziente Substitution von Enzymen, damit Proteine, Kohlenhydrate, Fette, fettlösliche Vitamine und Kalzium ausreichend absorbiert werden können. Ist dies nicht gewährleistet, drohen Malnu­trition und niedriger BMI, was eine geringe Knochendichte zur Folge hat, erklärte Mirjam Stahl von der Universitäts-Kinderklinik Heidelberg.

Vitaminmangel und Mangelernährung als Risikofaktoren für Osteoporose aufspüren

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