Muss der Fußpilz behandelt werden?

Autor: Dr. Wiebke Kathmann

Wer lieber nicht bis zu seinen Fußspitzen runterschauen mag und eine Pilzinfektion als kosmetisches Problem abtut, muss sich zu denjenigen zählen, die als lebende Pilzreservoire Sporen unter ihren Mitmenschen verbreiten – im Schwimmbad, zu Hause über den Teppich oder in Leih-Skistiefeln. Entscheiden Sie sich aber für eine Behandlung, ist Heilung möglich, denn es gibt heute wirksame Arzneimittel.

„Behalten“ des Fußpilzes ist also nicht wirklich eine Alternative – und von allein heilt er leider nicht. Aber trotz der drohenden lebenslangen Liaison mit dem Pilz unternehmen die wenigsten der ca. 10 Millionen Betroffenen in Deutschland etwas gegen diese Infektionskrankheit. Dabei ist die Gefahr, dass die Infektion auch weitergegeben wird, groß: Wenn die Sporen nicht über die Wäsche weitergereicht werden sollen, müssten Socken zuvor über Nacht in einer Seifenlauge eingeweicht werden, so der Tipp von Prof. Isaak Effendy, Bielefeld. Auch Fußballer unterschätzen die Ansteckungsgefahr mit Fuß- und Nagelpilz. Sie achten mehr auf ihre Muskeln als auf ihre Füße, so Ex-Fußballnationalspieler...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.