Muss es immer gleich eine Major-Amputation sein?

Autor: Dr. med. Stefanie Kronenberger, Foto: fotolia, Kadmy

PAVK-Patient mit Fußinfektion? Auch wenn keine Revaskularisierung möglich scheint, kommt man oft mit Minor-Amputationen und palliativer Wundversorgung aus.

Infiziert sich bei pAVK-Patienten ohne bypassfähige Gefäße ein Ulcus, entscheiden sich die Behandler meist für eine Major-Amputation. In einer Studie hat man diese aggressive Vorgehensweise mit einer konservativen Minor-Amputation und palliativer Wundversorgung verglichen, berichtete Professor Dr. Maximilian Spraul vom Interdisziplinären Diabetes-Fuß-Zentrum am Mathias-Spital und Jakobi-Krankenhaus in Rheine.


Die Studienteilnehmer, im Mittel 80 Jahre alt, hatten eine schwere pAVK mit Fußinfektionen. Geprüft werden sollte der klinische Verlauf von elf pAVK-Patienten (13 Wunden) nach Minor-Amputation und palliativer Wundbehandlung.

Minor-Amputation und Wundversorgung erhalten Mobilität

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