Mut zum Nichtstun bei malignen Tumoren - Bösartig bedeutet nicht immer lebensgefährlich

Autor: Dr. Michael Brendler

Low-Risk-Schilddrüsenkrebs nur zu beobachten birgt keine zusätzliche Gefahr. © fotolia/serhiibobyk

Kontrolle statt OP – das könnte demnächst nicht nur Prostatakrebs, sondern auch bei einigen Brust- und Schilddrüsen­karzinomen infrage kommen.

Muss ein bösartiger Tumor stets entfernt oder zerstört werden? Nein, glauben Dr. Megan Haymart von der Abteilung für Innere Medizin der Universität Michigan und Kollegen. Gerade bei Schilddrüsen- und Prostatakrebs sowie dem ductalen Carcinoma in situ der Brust erlebe man in der Klinik zunehmend Tumoren, deren Überlebensraten auch nach fünf Jahren an die einhundert Prozent heranreichen. Eine Therapie verlängert damit nicht die Lebenszeit des Patienten, setzt ihn aber oft gefährlichen Nebenwirkungen aus.

Betroffene sind oft vergleichsweise jung

Männern mit Niedrig-Risiko-Karzinomen in der Prostata wird deshalb teilweise schon seit Jahren als Alternative zu Operation oder Bestrahlung die...

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