Wann sich die operative Entfernung von Lungenmetastasen lohnt

Autor: Dr. Barbara Kreutzkamp

Auch bei multiplen Rundherden kann operiert werden, allerdings ist die Prognose der Betroffenen meist schlechter. © wikimedia/Yale rosen

Rund ein Drittel aller Patienten mit soliden Tumoren entwickelt im Krankheitsverlauf Lungenmetastasen. Vor allem solitäre Absiedelungen von Kolorektal- oder Nierenzellkarzinomen lassen sich per Metastas­ektomie komplett resezieren – auch in kurativer Absicht.

Die Lunge mit ihrer guten Ausstattung an arteriovenösen und lymphatischen Gefäßen ist einer der bevorzugten Orte für die Ansiedlung von Metastasen solider Tumoren. Diese machen sich bei einigen Patienten durch Hämoptysen, Pneumonien oder Schmerzen bemerkbar, meist bleiben sie aber asymptomatisch und werden erst im Rahmen von radiologischen Nachsorgeuntersuchungen entdeckt, schreiben Privatdozent Dr. Dr. Sacha Rothschild vom Universitätsspital Basel und Kollegen.

Besteht der Verdacht auf eine pulmonale Metastasierung, muss in jedem Fall nach Lokalrezidiven und extrapulmonalen Absiedelungen gefahndet werden. Dies gelingt am bes­ten per Positronen-Emissionstomographie/Computertomographie...

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