Nach der Kälte kam das Fieber

Autor: SK

Mit einer Körperkerntemperatur von nur 22,8oC war der 38-Jährige in einer kalten Oktobernacht nicht ansprechbar aufgefunden worden. Aber schon bald sollte sein Körper glühen.

Der Mann atmete spontan, die Herzfrequenz lag aber nur noch bei 21/min, berichteten Kollegen vom St. Barbara Hospital in Gladbeck auf der Posterpräsentation beim 111. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin. Während des Transports kam es zum Kammerflimmern. Die Retter reanimierten 40 Minuten lang und defibrillierten 15-mal. Als sich das Gerät dabei funkenschlagend und schmorend entlud, der Patient aber nicht reagierte, vermutete man einen Defi-Defekt. Man wechselte das Gerät, das Funken und Schmoren aber wiederholten sich.

Nachdem die Körpertemperatur auf 26oC angehoben war, setzte ein bradykarder Rhythmus ein, der mit Atropin aufrecht erhalten werden konnte. Unter weiterer...

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