Nach Thrombose lohnt eine langfristige Antikoagulation

Autor: Christine Vetter, Foto: thinkstock

Auch Patienten mit nur moderat erhöhtem Thromboserisiko langfristig zur Antikoagulation mit dem Faktor-Xa-Hemmer Rivaroxaban behandeln. Dieser senkt die Gefahr einer erneuten symptomatischen Thromboembolie um 82 % gegenüber Placebo.

Wann nach dem Auftreten einer Thrombose oder einer Lungenembolie nicht nur für sechs bis zwölf Monate, sondern auch noch darüber hinaus antikoaguliert werden sollte, ist eine im klinischen Alltag häufig auftretende, jedoch kaum zu beantwortende Frage. „Es gibt Patienten mit hohem Risiko, bei denen ist klar, dass sie langfristig behandelt werden müssen“, erklärt Professor Dr. Harry R. Büller aus Amsterdam. Ebenso gibt es Patienten mit niedrigem Risiko, bei denen eine langfristige Antikoagulation nicht notwendig ist. „Beim Gros der Patienten wissen wir nicht, wie wir vorgehen sollen, und müssen Einzelfallentscheidungen treffen“, so Prof. Büller.

Faktor-Xa-Hemmer Rivaroxaban senkt die...

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