Nachweis zirkulierender Tumorzellen beim Prostatakarzinom nutzen?

Autor: Birgit-Kristin Pohlmann, Foto: thinkstock

Zirkulierenden Tumorzellen (CTCs) im peripheren Blut gelten als ein frühzeitiger Marker für ein erhöhtes Rezidiv- und Metastasierungsrisiko. Eine seit Ende letzten Jahres laufende offene Phase-IV-Studie nutzt den CTC-Nachweis, um bei Patienten mit kastrationsresistentem Prostatakarzinom die antitumoröse Wirkung von Zoledronsäure zu untersuchen.

Der CTC-Nachweis ist nicht mehr nur reine Forschung, erläutert Professor Dr. Klaus Pantel, Universitätsklinikum Eppendorf, sondern hat längst Einzug in die klinische Studienlandschaft und in das klinische Staging gehalten.


So bedeutet das Kürzel cM0(i+), dass ein Patient noch keine Fernmetastasen aufweist, aber CTCs im Blut oder anderen Organen nachweisbar sind. Mit dem Nachweis von CTCs verbindet sich die Hoffnung, zukünftig den individuellen Krankheits- und Therapieverlauf zuverlässiger vorherzusagen und die Therapie individuell anzupassen, betont Prof. Pantel.

Über fünf CTCs: eine schlechtere Prognose

Untersuchungen, die an Tumorpatienten verschiedener Entitäten, u.a. bei Patienten mit P...

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