Nephropathie durch Kontrastmittel überbewertet

Autor: Dr. Anja Braunwarth

Eine präventive Hydratation bringt offenbar nichts und auch sonst wird die kontrastmittelinduzierte Nephropathie als ein überbewertetes Problem dargestellt. © fotolia/psdesign1

Das Schreckgespenst der kontrastmittelinduzierten Nephropathie geistert seit mehr als 60 Jahren durch die Medizinerwelt. Neueren Daten zufolge existiert diese Nebenwirkung gar nicht.

Von einer kontrasmittelinduzierten Nephropathie (CIN) wurde erstmals 1954 berichtet. Ende der 1970er-Jahre kam es dann dazu, dass Radiologen Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion kein Kontrastmittel (KM) mehr verabreichten. Gerade im stationären Bereich muss man aber festhalten, dass sehr viele Patienten generell einen Anstieg ihres Kreatinins entwickeln – dieser gilt oft als Marker für eine CIN. Eine vergleichende Untersuchung zeigte aber, dass dieser Anstieg in den ersten Tagen teilweise bei Kontrollen größer ausfiel als bei Menschen mit einer KM-Untersuchung, erklärte Professor Dr. Christiane Erley von der Medizinischen Klinik II am St. Joseph Krankenhaus Berlin-Tempelhof.

2013...

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