Neuartige Substanz erlaubt MS-Therapie ganz ohne Spritzenangst

Autor: Anke Zens, Foto: thinkstock

Für Patienten mit multipler Sklerose gibt es eine neuartige Behandlungsoption: Mit der oralen Substanz Fingolimod erhielt der erste Sphingosin-1-Phosphat-Rezeptor- Modulator die EU-Zulassung. Welche Patienten können davon profitieren?

Fingolimod (Gilenya®) ist laut der EMA-Zulassung indiziert zur Monotherapie bei erwachsenen Patienten mit hochaktiver schubförmig- remittierend verlaufender MS, die trotz der Behandlung mit einem Beta-Interferon weiterhin Schübe und Aktivitätszeichen im MRT des Gehirns aufweisen.

Nur bei einer rasch fortschreitenden schweren schubförmig-remittierenden MS mit zwei oder mehr Schüben mit Behinderungsprogression in einem Jahr sowie mit Läsionen im MRT des Gehirns kann die Substanz auch ohne vorausgegangene Behandlung mit einem Basistherapeutikum indiziert sein.

Das erste orale MS-spezifische Medikament ist die Leitsubstanz einer völlig neuen Wirkstoffklasse: Es blockiert durch Interaktion mit...

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