Neue Borrelien sorgen für Fieberschübe

Autor: Dr. Elisabeth Nolde, Foto: wikipedia, CDC-PHIL

Eine besondere Form der Borrelien-Infektion mit rezidivierendem Fieber ist in Russland aufgetreten – bislang schien diese auf Japan begrenzt.

Bereits 1995 wurde die Spirochäte Borrelia miyamotoi in Japan nachgewiesen. Klinisch auffällig war, dass betroffene Patienten wiederkehrende Fieberschübe hatten. Nun gingen Forscher der Frage nach, ob sich diese neue Borrelien-Spezies auch in einer „zeckengeplagten“ Region in Russland nachweisen lässt.


Die Kollegen untersuchten 302 Patienten, die mit Verdacht auf eine akute Borrelieninfektion in Jekaterinburg (fast 2000 km östlich von Moskau) stationär aufgenommen wurden. In 51 Fällen (17 %) wies man Borrelia miyamotoi nach, 46 Betroffene hatten positive IgM-Tests auf Borrelien.

Die neue Borrelien-Spirochäten sind agressiver

Die klinischen Verläufe dieser Patienten wurden mit zwei anderen...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.