Neue Chance für Patienten mit Morbus Cushing

Autor: Ute Ayazpoor, Foto: thinkstock

Morbus Cushing Patienten, bei denen eine Operation fehlgeschlagen ist oder nicht infrage kommt, haben ab Juni 2012 die Chance auf eine medikamentöse Therapie: Mit der EU-Zulassung für das Somatostatin-Analogon Pasireotid wurde eine wesentliche Behandlungslücke geschlossen.

Unbehandelt löst Morbus Cushing schwere kardiovaskuläre, metabolische und psychische Probleme aus und birgt ein fünffach höheres Mortalitätsrisiko im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung. Ursache ist ein Hypophysenadenom, das vermehrt ACTH (adrenocorticotropes Hormon) ausschüttet und damit zur andauernden und letztlich lebensbedrohlichen Überproduktion von Kortisol durch die Nebennieren führt, erläuterte Professor Dr. Christoph Schöfl vom Universitätsklinikum Erlangen.


Trotz typischer Hinweise – Vollmondgesicht, Gewichtszunahme, zentrale Adipositas, Fettpolster im Nacken – werde die Krankheit oft erst nach fünf Jahren diagnostiziert und behandelt.

EU-Zulassung erfolgte als Orphan Drug

Die...

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