Neue Chance: Pirfenidon gegen idiopathische Lungenfibrose

Autor: Dr. Anja Braunwarth, Foto: Prof. Dr. Claus Peter Heußel, Uni Heidelberg

Die bisherige – symptomatische – Therapie bei idiopathischer Lungenfibrose (IPF) war mehr als unbefriedigend. Mit dem jüngst zugelassenen, antiproliferativ wirkenden Pirfenidon besteht neue Hoffnung.

Die mittlere Überlebenszeit nach Diagnose einer IPF beträgt zwei bis fünf Jahre. Damit ist die Prognose deutlich schlechter als die vieler Krebsarten wie Mamma- oder Kolonkarzinom, sagte Professor Dr. Luca Richeldi vom Zentrum für seltene Lungenkrankheiten an der Universität Modena.


Bisher erfolgte die Therapie in ers­ter Linie mit Kortikosteroiden und Immunsuppressiva, evtl. kombiniert mit N-Acetylcystein, was höchstens die Symptome lindern, aber nichts am Verlauf ändern konnte. Mit dem gerade zugelassenen Pirfenidon (Esbriet®) könnte sich das ändern, erklärte Professor Dr. Ulrich Costabel vom Westdeutschen Lungenzentrum an der Universität Duisburg-Essen. Pirfenidon hemmt TGF-beta und...

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