Neue Formel macht’s möglich

Autor: CG

Die „MDRD-Formel“ zur Abschätzung der glomerulären Filtrationsrate macht es noch leichter, maskierte Niereninsuffizienzen zu fischen. Bei dieser Berechnung braucht man das Körpergewicht nicht mehr.

 

 

Hinter harmlos wirkenden Serum-Kreatininwerten wie etwa 1,4 mg/dl kann sich – abhängig von Alter, Geschlecht und Muskelmasse – bekanntlich bereits eine schwere Einschränkung der Nierenfunktion verbergen. Daher ist es wichtig, sich über die aktuelle glomeruläre Filtrationsrate eines Patienten zu informieren. Gute Dienste leistete dabei bislang die Cockcroft-Gault-Formel (s. Kasten). Doch die hat einen Pferdefuß: Man muss das Körpergewicht des Patienten einsetzen.

Ihr Labor hat davon in der Regel keine Kenntnis, so dass dort die Clearance auf diese Weise nicht bestimmt werden kann. Und auch aus Ihren Akten geht häufig nicht hervor, wie viele Pfunde Ihr Schützling zum aktuellen Datum auf die...

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