Neue Harnröhre aus Blasenzellen gebastelt

Autor: Dr. Stefanie Kronenberger, Foto:

Gewebe aus der Blase schneiden und daraus eine neue Harnröhre züchten: So haben Forscher fünf verletzten Jungen wieder eine normale Miktion ermöglicht.

Nach langstreckigen Urethraverletzungen konnten bisher nur autologe Haut oder Schleimhaut transplantiert werden, mit dem Nachteil, dass es oft zu Strikturen, Blutungen, Infektionen und Schmerzen kam.

Körpereigene Zellen im Reagenzglas anzüchten

In einem neuen Ansatz hat man nun autologe Zellen verwendet und daraus eine nahezu echte Harnröhre gebildet. Bei den fünf Jungen im Alter von 10 bis 14 Jahren wurde eine Biopsie aus der Blase entnommen. Daraus isolierten die Forscher Endothelzellen und glatte Muskelzellen und vermehrten sie im Reagenzglas. Diese wurden auf ein für jeden Patienten maßgeschneidertes Gerüst aufgebracht, innen die Endothelzellen und drum herum die Muskelzellen.


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