Neue Impulse für die AML-Therapie

Autor: Friederike Klein

Verpackt in einer Fettmembran: Eine liposomale Zubereitung kann die Verträglichkeit verbessern. © Fotolia/Steffen Sinzinger

"Wir bewegen uns langsam weg vom Prinzip: eine Therapie für alle", meinte Dr. Harry P. Erba aus Birmingham (USA) anlässlich des ASH-Jahreskongresses. Nach 30 Jahren mit dem 3+7-Standardinduktionsschema geht der Trend jetzt hin zu einer personalisierten Therapie für bestimmte Subgruppen.

Bereits 1973 wurde das 3+7-­Schema zur Induktion bei akuter myeloischer Leukämie (AML) publiziert, ohne dass bislang eine andere Option eine Überlegenheit gezeigt hätte. Auch dieses Jahr konnten nicht alle vorgestellten Studienergebnisse überzeugen. So war in der Phase-III-Studie SWOG S1203 Idarubicin plus Hochdosis-Cytarabin mit oder ohne Vorinostat dem Standard weder hinsichtlich ereignisfreiem noch progressionsfreiem und Gesamtüberleben überlegen und bei Patienten mit güns-tiger Zytogenetik sogar unterlegen (Abstract #901).

Liposomen für bessere Tolerabilität

Dagegen gibt eine explorative Analyse einer Phase-III-Studie mit CPX-351, einer liposomalen Zubereitung von Daunorubicin und...

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