Neue Leitlinie für das fortgeschrittene NSCLC spiegelt Fortschritte wider

Autor: Josef Gulden

In der neuen Leitlinie werden als Neuerungen die genetische Testung und Immuntherapien stark betont. © thinkstock

Lungenkrebs ist in Mitteleuropa einer der häufigsten malignen Tumoren überhaupt: Bei Männern steht er an zweiter, bei Frauen an dritter Stelle. Die krebsspezifische Mortalität ist mit 80 % immer noch sehr hoch. Aber in den letzten Jahren haben sich zusätzlich zur Chemotherapie interessante neue Optionen für Patienten in fortgeschrittenen Stadien ergeben. Diese haben jetzt auch Eingang in die soeben veröffentlichte Neuauflage der Onkopedia-Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie (DGHO) gefunden.

Die wichtigsten Änderungen in der neuen Version betreffen Patienten im fortgeschrittenen Stadium IV; bei Diagnose sind dies bereits mehr als ein Drittel aller Patienten. Während bei den (relativ wenigen) Patienten im Stadium M1b, d.h. mit solitären Metastasen in Nebenniere, ZNS, Lunge, Leber oder Knochen, ein kurativer Therapieversuch (operativ oder mit stereotaktischer Bestrahlung) infrage kommt, ist bei Vorliegen multipler Metastasen das Therapieziel nur mehr palliativ.

Trend zur mordernen, molekular stratifizierten Therapie

Allerdings muss man hier mittlerweile stark differenzieren: Für Patienten mit aktivierenden Mutationen im Gen für den EGF-Rezeptor sowie bei solchen mit ALK- und...

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