Neue orale Thromboseprophylaxe schlägt Heparin

Autor: abr

Bisher gilt niedermolekulares Heparin als Goldstandard zur postoperativen Thromboseprophylaxe nach großen Gelenkeingriffen. Das könnte sich bald ändern.

 

Seit der Einführung niedermolekularer Heparine wurde die Rate tiefer Beinvenenthrombosen nach großen Gelenkersatzoperationen deutlich gesenkt. Doch viele Patienten empfinden die tägliche Spritze als Belastung. Weitere Nachteile sind mögliche Blutungskomplikationen, immunoallergische Reaktionen (Heparin-induzierte Thrombozytopenie II) oder Nadelstichverletzungen beim Personal.

Eine vielversprechende Behandlungsalternative bietet der erste orale Faktor-Xa-Inhibitor Rivaroxaban, der gerade von der Europäischen Arzneimittelbehörde, EMEA, zugelassen wurde. In vier klinischen Studien an mehr als 12 500 Patienten mit Hüft- und Knieprothesen hat man die Substanz in einer Dosierung von 10 mg pro Tag,...

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