Neue Produktionsanlagen für Neu-Ulm

Autor: AFP

Trotz seiner Kritik an der Gesundheitsreform will der US-Pharmakonzern Pfizer seine Produktionskapazitäten in Deutschland erweitern. Der Konzernvorstand in den USA beschloss nach Informationen der Tageszeitung "Die Welt" vom 15. August, den Standort in Illertissen bei Neu-Ulm um eine komplette Produktionsanlage für ein Osteoporose-Präparat auszubauen.

Das Medikament soll dort für den Weltmarkt hergestellt werden. Pfizer bestätigte die Planungen; Details über Investitionsvolumen wollte eine Sprecherin allerdings noch nicht nennen. Der US-Konzern hat weltweit 120.000 Mitarbeiter, davon 5200 an vier Standorten in Deutschland.

Doch kein Investitions-Stopp
Noch am Jahresanfang hatte Pfizer wegen der Einführung der zweiten Stufe der Gesundheitsreform vor einem Investitions-Stopp in Deutschland gewarnt. Durch die Einführung der Festbetragsgruppen und der damit verbundenen Begrenzung der Erstattung für gesetzlich Versicherte musste das Cholesterin-Medikament Sortis drastische Umsatzeinbußen in dreistelliger Millionenhöhe verzeichnen.


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