Neue Radionuklid-Therapie beim kastrationsresistenten Prostatakarzinom

Autor: Josef Gulden

Randomisierte Studien sollen die Wirksamkeit der zielgerichteten Strahlentherapie testen. © iStock/Anna_zabella

Wenn Patienten mit Prostatakarzinom kastrationsresistent sind, bereits Zweitgenerations-Androgene und Taxane erhalten haben und die Erkrankung erneut progredient geworden ist, gibt es kaum Therapieoptionen und die Prognose ist sehr schlecht. Ein Radionuklid könnte helfen.

Zu den Salvagetherapie-Optionen, die in einer solchen Situa­tion dringend benötigt werden, wird möglicherweise in absehbarer Zeit eine neue nuklearmedizinische Behandlung mit einem an das pros­tataspezifische Membranantigen (PSMA) gekoppelten Lutetium-Radionuklid zählen. In einer Phase-II-Studie in Australien wurden mit dieser Methode vielversprechende Ergebnisse erzielt.

Die einarmige Phase-II-Studie rekrutierte ausschließlich am Krebszentrum der Universität von Melbourne 30 Patienten mit einem metastasierten, kastrationsresistenten Prostatakarzinom (mCRPC), die nahezu alle bereits sämtliche Standardtherapien einschließlich Chemo und Abirateronacetat und/oder Enzalutamid erhalten...

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