Neuer Ansatz bei Riesenzellarteriitis: Tocilizumab ermöglicht Einsparung von Steroiden

Autor: Maria Weiß

Die zusätzliche Gabe von Tocilizumab ermöglicht die Einsparung von Steroiden. © fotolia/REDPIXEL

Patienten mit Riesenzellarteriitis sind oft über Monate bis Jahre auf eine Steroidtherapie angewiesen. Mit einem Interleukin-6-Antikörper lassen sich Kortikoide einsparen.

Die Riesenzellarteriitis kann zu einer irreversiblen Erblindung führen und manifestiert sich meist nach dem 50. Lebensjahr. Eine Steroidtherapie kann die Symptome rasch lindern, aber die Patienten bleiben oft dauerhaft auf Steroide angewiesen, schreibt Dr. David B. Hellmann von der Johns Hopkins University in Baltimore. Es besteht also Bedarf für weitere Optionen.

Interleukin-6 spielt in der Pathogenese der Riesenzellarteriitis eine zentrale Rolle. In einer Phase-III-Studie unter Leitung von Dr. John H. Stone vom Massachusetts General Hospital Boston wurde jetzt untersucht, ob die zusätzliche Gabe von Tocilizumab beim Einsparen von Steroiden helfen könnte.

Kumulative Steroiddosis nur...

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