Neuer Antikörper bremst tückischen Knochenschwund

Autor: MW

Auch wenn die Osteoporosetherapie heute wesentlich besser ist als früher, bleiben hinsichtlich Effektivität, Komfort und Verträglichkeit Wünsche offen. Grund also, weiterhin nach neuen Substanzen zu suchen ...

 

Zwei neue Angriffspunkte für antiresorptive Substanzen stellte Professor Dr. Dieter Felsenberg vom Zentrum für Muskel- und Knochenforschung der Berliner Charité auf dem Osteologie-Kongress in Berlin vor. Der monoklonale Antikörper Denosumab fängt den RANK-Liganden (RANKL) weg und behindert die knochenfressenden Osteo-klasten dadurch sehr effektiv in ihrer Funktion. In einer klinischen Studie wurde bereits eine deutliche Fraktursenkung unter Denosumab bei postmenopausalen Frauen mit Osteoporose nachgewiesen.

Ein weiterer Angriffspunkt ist Kathepsin K. Dieser Stoff wird von den Osteoklasten zur Auflösung des Knochens sezerniert. Wenn Menschen aufgrund eines genetischen Defektes kein Kathepsin...

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