Neuer Hausarzt geboren, Allgemein-Internist beerdigt

Autor: JF

Der Deutsche Ärztetag hat in Köln den Internisten als Generalisten beerdigt. Mit 138 gegen 100 Stimmen votierten die Delegierten, an dem Rostocker Beschluss zur Verschmelzung von Innerer und Allgemeinmedizin festzuhalten. Damit wird es künftig - frühestens ab 2010 - einen fünfjährig weitergebildeten Facharzt für Innere und Allgemeinmedizin als Hausarzt geben sowie sechsjährig weitergebildete Fachärzte für Innere Medizin plus Schwerpunkt.

BDI-Chef Dr. Gerd Guido Hofmann ist vom deutschen Ärztetag enttäuscht worden 

Für den Berufsverband Deutscher Internisten (BDI) ist dies ein schwerer Schlag. Mit dem Einschwenken auf den Wunsch der Politik, einen einheitlichen Hausarzt zu schaffen, "haben die Entscheidungen des Deutschen Ärztetages eine neue Qualität erreicht, die eine nachhaltige Veränderung des Vertrauensklimas in der ärztlichen Selbstverwaltung bewirken wird", urteilte BDI-Präsident Dr. Gerd Guido Hofmann.

Keine Doppel-Urkunde für Internisten

Der Internistenverband hatte seine Hoffnung auf einen von BÄK-Präsident Professor Dr. Jörg-

Dietrich Hoppe angeregten Antrag gesetzt: Danach sollte der künftige Facharzt für...

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