Neues zum Schilddrüsenkarzinom

Autor: Dr. Angelika Bischoff, Foto: thinkstock

Drei Neuerungen haben die Therapie des differenzierten Schilddrüsenkarzinoms optimiert: erweiterte mikrochirurgische Techniken, die Gabe von rekombinantem humanem TSH und in der Nachsorge wird das TSH stadienabhängig eingestellt.

Die Primärbehandlung des Schilddrüsenkarzinoms besteht in allen Stadien in einer totalen Thyreoidektomie plus zentraler Lymphadenektomie. Daran schließt sich ebenfalls in allen Stadien eine Radiojodablation an, um Restschilddrüsengewebe vollständig zu eliminieren. Um die dafür notwendige hohe Aufnahme von 131Jod in die Schilddrüsen- bzw. Tumorzellen zu erreichen, muss der Patient durch Thyroxin-Karenz in die Hypothyreose gebracht werden bzw. muss der TSH-Spiegel auf Werte über 30 mU/l steigen.


Dies dauert rund vier bis fünf Wochen – eine Phase, in der der Patient zunehmend Symptome der Hypothyreose in Kauf nehmen muss und deshalb eingeschränkt arbeitsfähig ist, erläutert Professor Dr. Georg...

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