NGO muss Ärztin aus der Schusslinie holen

Gesundheitspolitik Autor: Maya Hüss / Anouschka Wasner

Dr. Uta Verena Gröschel war Anfang 2017 zum zweiten Mal für eine NGO auf den Philippinen. © privat

Politische Unruhen, Terroranschläge und Entführungen können humanitäre Auslandseinsätze von Medizinern gefährden. Manchmal führt die Gefahrenlage sogar zum Abbruch eines Projektes. Das musste die nordbadische Allgemeinärztin Dr. Uta Verena Gröschel erfahren.

"Der Abschied war sehr schlimm für uns alle. Wir hatten das Gefühl, die Menschen dort im Stich zu lassen", sagt Hausärztin Dr. Gröschel nach ihrem Einsatz Anfang des Jahres als ehrenamtliche Helferin der German Doctors auf den Philippinen. Denn dieses Jahr musste die Organisation den Einsatz aufgrund der gefährlichen Situation in dem asiatischen Inselstaat abbrechen.

Geplant war eigentlich ein vierwöchiger Einsatz in der Ambulanz von Cagayan de Oro im Norden der Insel Mindanao, einer der ärmsten Inseln des Landes. Daran anschließend sollte es noch für zehn Tage mit der "Rolling Clinic" und einem einheimischen Team in die abgelegenen Bergdörfer gehen, um auch den Menschen dort eine minimale...

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