Nicht-invasive Pränataldiagnostik erfolgreich

Autor: Fabian Seyfried

Untersuchungen des Fruchtwassers bei Schwangeren sind nicht ungefährlich - durch sanfte Alternativen ging deren Bedarf in Dänemark nun drastisch zurück. Durch die breitere Anwendung von nicht-invasiver Pränataldiagnostik nahm gleichzeitig die Geburtenzahl von Kinder mit Down-Syndrom ab.

Schwangeren Frauen über 35 Jahren wird in der Regel eine vorgeburtliche Untersuchung angeboten, die über den Gesundheitszustand des Embryos Auskunft gibt. Üblicherweise überprüfen die Mediziner das Fruchtwasser oder Zellproben auf mögliche genetische Abweichungen. Durch die Techniken kann allerdings das Risiko einer Fehlgeburt steigen. Dänemark bietet daher seit 2004 allen Schwangeren alternative Methoden an, die weniger gefährlich sind. Auf der Jahreskonferenz der European Society of Human Genetics berichtete Karen Brondum-Nielsen, dass dadurch die Zahl der Fruchtwasseruntersuchungen um 40 Prozent zurückging und gleichzeitig um die Hälfte weniger Kinder mit Down-Syndrom geboren wurden.

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