Nichts für PPI-Versager

Autor: UNo

An der Digestive Disease Week wurden Pro und Contra der inzwischen nicht mehr ganz neuen endoskopischen Techniken zur Behandlung eines gastroösophagealen Reflux breit diskutiert. Eine Hoffnung, die Patienten in sie gesetzt haben mögen, ist aber schon begraben: Wer keine Beschwerdelinderung durch Protonenpumpenblocker erfährt, hat auch nichts von diesen endoskopischen Alternativen.

Professor Dr. Douglas A. Corley, University of California, San Francisco, begründete das mit bereits bekannten und mit den jetzt aktuell am Kongress neu vorgestellten Daten. Demnach verringern sich zunächst die Symptome. "Die endospkopischen Methoden tragen dazu bei, dass sich die Patienten besser fühlen", so Prof. Corley, allerdings sei derzeit noch unklar, ob die Verfahren den pH-Wert auf Dauer ausreichend beeinflussen und ob der Medikamentenbedarf auf lange Sicht tatsächlich nennenswert sinkt.

Sprechen Refluxsymptome nicht auf PPI an, so stehen sie kaum mit einer vermehrten Säureexposition im Zusammenhang. Damit setzen hier die endoskopischen Techniken am falschen Ende an. Auch für...

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