Nichtstun lässt das Gehirn schrumpfen

Autor: rft

Legt Untätigkeit das Gehirn lahm? Wird der Arm eingegipst, haben Finger und Hände „Betriebsruhe" – das verhilft Neurowissenschaftlern aber zu wichtigen Erkenntnissen.

Schon länger ist bekannt, dass ein ausgiebiger Gebrauch der Hände Berufsmusikern oder Blindenschriftlesern ungeahnte sensomotorische Fähigkeiten verleiht – was sich in einer entsprechend großen Repräsentation der Hände im Kortex niederschlägt. Umgekehrt schrumpfen diese Areale, wenn ein Patient wegen eines Gipsarms seine Hand wochenlang kaum gebrauchen kann. Auch der Tastsinn leidet unter der krankheitsbedingten Arbeitslosigkeit, und zwar umso mehr, je weniger die Hand benutzt wird, wie Bochumer Wissenschaftler jetzt herausfanden. Im funktionellen Kernspin konnten sie zeigen, dass eine Stimulation des Zeigefingers an der „eingesperrten" Hand eine wesentlich geringere Aktivität im Gehirn...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.