Niereninsuffizienz - Beim Phosphat werden jetzt Einheiten gezählt

Autor: Dr. Anja Braunwarth, Foto: thinkstock

Das kardiovaskuläre Risiko von Niereninsuffizienten ist unter anderem durch erhöhte Phosphatspiegel begründet. Mit Diät alleine ist es meist nicht getan, es müssen Phosphatbinder ran. Ein neues einfaches Programm erleichtert den Betroffenen die richtige Dosierung.

Phosphat wird beim Gesunden zu 60-80 % über die Nieren ausgeschieden. Ein Überschuss durch nachlassende Organfunktion führt dazu, dass das Mineral zusammen mit Kalzium starke Kalksalze bildet. Und diese Verbindungen lagern sich vornehmlich in den Gefäßen ab, erklärte Privatdozent Dr. Jan Kielstein von der Klinik für Nieren- und Hochdruckerkrankungen der Medizinischen Hochschule Hannover.

Vorteil für kalziumfreien Phostphatbinder

Eine phosphatarme Ernährung reicht häufig nicht, um der gefährlichen Anreicherung entgegenzuwirken. Abhilfe schaffen Phosphatbinder, die das Mineral über den Darm entsorgen. Vorzugsweise sollten dabei laut Dr. Kielstein nicht kalziumhaltige Präparate wie Sevelamer...

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