NOAK – Vorteile beim Blutungsrisiko

Autor: Dr. Susanne Kammerer, Foto: thinkstock

Neue orale Antikoagulan­zien (NOAK) sind ähnlich wirksam wie orale Vitamin-K-Antagonisten (VKA). Sie haben jedoch ein besseres Sicherheitsprofil. Beispiel Edoxaban: In der Studie ENGAGE AF-TIMI 48 wurden unter dem direkten Faktor-Xa-Hemmer signifikant weniger intrakranielle Blutungen registriert als unter Warfarin.

Ein entscheidender, aber heute noch unterschätzter Vorteil der neuen orale Antikoagulationen (NOAK) im Vergleich zu Vitamin-K-Antagonisten ist nach Ansicht von Professor Dr. Edelgard
 Lindhoff-Last aus Frankfurt, dass diese Substanzen weniger intrakranielle Blutungen verursachen.


Bei den konventionellen VKA ist bei einem angestrebten INR-Bereich von 2,5 bis 4,5 das Risiko für zerebrale Blutungen 10-fach erhöht, erklärte die Leiterin des Schwerpunktes Angiologie/Hämostaseologie der Goethe-Universität. Zudem ereignen sich zwei Drittel der Blutungen in einem therapeutischen INR-Bereich.

NOAK: Gerade intrakranielle Blutungen treten seltener auf

Dieser Vorteil wurde für Edoxaban in der...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.