Noch zu früh, um Tamoxifen ganz abzulösen?

Autor: bg

Der Aromatasehemmer Anastrozol wird auf Grund der vielversprechenden ersten Ergebnisse der ATAC-Studie im September die erweiterte Zulassung zur adjuvanten Therapie des Mammakarzinoms der postmenopausalen Frau erhalten. Noch diskutieren Experten aber über den Stellenwert der Substanz - auch mit Blick auf das Arzneimittelbudget.

Die ATAC-Studie ergab, dass Anastrozol (Arimidex®) im Vergleich zu Tamoxifen das Rezidivrisiko signifikant um 17 % senkt, bei Frauen mit gesichertem hormonsensiblem Mammakarzinom sogar um 22 %. Zudem reduziert der Aromatasehemmer hoch signifikant die Inzidenz kontralateraler Mammatumore um 58 %.

Weniger Thrombosen und Blutungen

Auch im Nebenwirkungsprofil ergaben sich Vorteile: In der Anastrozol-Gruppe traten Endometriumkarzinome, Fluor vaginalis, Vaginalblutungen, zerebrovaskuläre ischämische Ereignisse sowie tiefe Venenthrombosen deutlich seltener auf als im Tamoxifen-Arm. Allerdings führte der Aromatasehemmer bei mehr Frauen zu Muskel- und Gelenkbeschwerden und die Frakturrate lag auf Grund...

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