Nordrhein: KV-Hausarztvertrag lockt mit zusätzlichen Vergütungen

Gesundheitspolitik Autor: Jost Küpper

Thinkstock

Politiker fordern seit Jahren Wettbewerb im Gesundheitswesen. In Nord­rhein treten der Hausärzteverband und die KV bei der Hausarztzentrierten Versorgung (HzV) gegeneinander an.

Bernhard Brautmeier, Vize der KV Nordrhein, war sichtlich stolz. Wie er am Rande der Vertreterversammlung in Düsseldorf ausführte, haben sich 3800 von rund 9000 Haus­ärzten in den Add-on-Vertrag der KV mit der AOK Rheinland-Hamburg und der LKK NRW eingeschrieben und „nicht einer“ hat bis dato gekündigt – obwohl es seit Ende Dezember 2011 einen geschiedsten Vollvertrag zwischen der AOK, Barmer, DAK, BKKen etc. in Nordrhein-Westfalen mit den Landesverbänden des Haus­ärzteverbandes gibt. Das liegt laut Brautmeier daran, dass es bei der KV-HzV lukrative Honorare gibt.

Das Zahlengerüst des KV-Vorstands sieht so aus:

  • RLV-Fallwert II/2012: 38,67 Euro
  • Gesamtfallwert (alle Leistungen) II/2011:...

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