NSCLC: Ein Schmelztiegel von Tumorentitäten

Autor: Brigitte Gonschorowski, Foto: thinkstock

Eine c-MET-Überexpression lässt sich bei 60 bis 80 % aller nicht kleinzelligen Lungenkarzinome (NSCLC) vom Nicht-Plattenepithelkarzinomtyp nachweisen. Diese Tumoren sind besonders aggressiv. Die Inhibition des c-MET-Rezeptors stellt einen vielversprechenden Ansatz dar.

c-MET ist eine onkogene Rezeptor-Tyrosinkinase. Es bindet als Liganden den Hepatozyten-Wachstumsfaktor (HGF) und vermittelt dessen intrazelluläre Wirkung. c-MET kann aber auch HGF-unabhängig vermittelt werden. Beschrieben wurden unterschiedliche c-MET-Alterationen: Amplifikationen, Genmutationen und Genfusionen.


Beim Lungenkarzinom kommt es zu einer c-MET-Kopienerhöhung vor allem durch Trisomien und Polysomien, selektive Amplifkationen sind eher selten, berichtet der Pathologe Professor Dr. Iver Petersen, Universitätsklinikum Jena.


Eine c-MET-Überexpression findet sich bei 60 bis 80 % aller nicht kleinzelligen Lungenkarzinome vom Nicht-Plattenepithelkarzinomtyp. Die c-MET-Aktivität kann...

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