NSCLC: Verblüffende Resistenz-Mutationen

Autor: Josef Gulden, Foto: thinkstock

Bei nicht kleinzelligen Lungenkarzinomen (NSCLC) mit ALK-Translokation sind gezielte Inhibitoren Therapie der Wahl. Da viele Tumoren schnell Resistenzen gegen diese TKI bilden, werden Zweit- und Drittgenerations-Präparate entwickelt. Interessante Phänomene bei sequenzieller Behandlung mit mehreren ALK-Inhibitoren zeigt eine Kasuistik.

Bei der 52-jährigen Patientin mit NSCLC und ALK-Rearrangement hatte ein signifikantes Ansprechen auf den Erstlinien-ALK-Inhibitor Crizotinib 18 Monate angehalten, bis im CT vergrößerte abdominale Lymphknoten entdeckt wurden, so Kollegen vom Massachusetts General Hospital.

In einer Lymphknoten-Biopsie fand sich eine C1156Y-Mutation im ALK-Gen, die die Resistenz gegen Crizotinib verursacht hatte. Dieses wurde daraufhin abgesetzt und eine Therapie mit der Zweitgenerations-Substanz Ceritinib begonnen.

Weil der Tumor fünf Wochen später im CT progredient war, wurde ein experimenteller Inhibitor des Hitzschock-Proteins 90 getestet – leider ohne Effekt. Erst Carboplatin plus Pemetrexed brachten...

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